Inklusive Camps für die Gesellschaft der Zukunft

Mehrwert für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung

Autor/innen

  • Oliver Maier Blindspot
  • Jonas Staub Blindspot

DOI:

https://doi.org/10.57161/z2023-05-03

Schlagworte:

Behinderung, Inklusion, Partizipation, soziale Interaktion, Freizeit, Ferienlager

Abstract

Obwohl der Freizeitbereich ein hohes Inklusionspotenzial bietet, sind inklusive Freizeitangebote wie Camps selten. Blindspot organisiert bereits seit dem Jahr 2005 inklusive Feriencamps. Auf den Erfahrungen aufbauend wurde das «3-Phasen-Modell der Inklusion» entwickelt. Dieses macht den Inklusionsprozess greifbar und damit erwartbar und hilft, inklusive Projekte erfolgreich durchzuführen. Der Artikel stellt dieses Modell vor. Anhand der Ergebnisse der Evaluation der inklusiven Camps von Blindspot zeigt der Artikel auf, was den Mehrwert inklusiver Camps ausmacht und wie sich der Inklusionsprozess planen und fördern lässt.

Literaturhinweise

Inclusion Handicap (2016). Behindertenpolitik im Lichte der UNO-BRK. Bestandesaufnahme und mögliche Ansätze aus Sicht der Menschen mit Behinderungen und ihren Organisationen. www.inclusion-handicap.ch/admin/data/files/asset/file_fr/298/dok_bestandesaufnahme_behindertenpolitik_uno-brk_12052016.pdf?lm=1493633821

Kurz, B. & Kubek D. (2018). Kursbuch Wirkung – Das Praxishandbuch für alle, die Gutes noch besser tun wollen. Edition Schweiz. Phineo gAG. www.phineo.org/uploads/Downloads/PHINEO_Kursbuch_Wirkung_CH.pdf

Lenker, M. (2019). «Alles inklusiv». Osterfreizeit für Kinder und Jugendliche. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 25 (5-6), 28–32.

Pfister, A., Studer, M., Berger, F. & Georgi-Tscherry, P. (2017). Teilhabe von Menschen mit einer Beeinträchtigung (TeMB-Studie). Eine qualitative Rekonstruktion über verschiedene Teilhabebereiche und Beeinträchtigungsformen hinweg. Hochschule Luzern, Soziale Arbeit, Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich.

Trescher, H. (2015). Inklusion  Zur Dekonstruktion von Diskursteilhabebarrieren im Kontext von Freizeit und Behinderung. Springer VS. DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-658-09588-8

Trescher, H. (2018). Ambivalenzen pädagogischen Handelns. Reflexionen der Betreuung von Menschen mit geistiger Behinderung. transcript. DOI: https://doi.org/10.1515/9783839445396

Trescher, H., Lamby, A. & Börner, M. (2020). Einstellungen zu Inklusion im Kontext «geistiger Behinderung». Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 26 (2), 1319.

Zemp, A. & Staub, J. (2022). Die inklusive Berufsausbildung: Revolution des zweiten Arbeitsmarkts? Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 28 (12), 44–50.

Zielniok, W. J. (1983). Zielaspekte einer Freizeitförderung für geistig behinderte Menschen. In W. J. Zielniok & D. Schmidt-Thimme (Hrsg.), Gestaltete Freizeit mit geistig Behinderten (S. 15–27) (3. Aufl.). Schindele.

Veröffentlicht

2023-07-04

Zitationsvorschlag

Maier, O., & Staub, J. (2023). Inklusive Camps für die Gesellschaft der Zukunft: Mehrwert für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik , 29(05), 17–25. https://doi.org/10.57161/z2023-05-03

Ausgabe

Rubrik

Themenschwerpunkt