Integrative schulische Massnahmen – wie weiter nach der obligatorischen Schulzeit?

Reduzierte individuelle Lernziele und Nachteilsausgleich im Übergang in die Sekundarstufe II

Autor/innen

  • Caroline Sahli Lozano PH Bern
  • Kathrin Brandenberg PH Bern
  • Sara Lustenberger PH Bern

DOI:

https://doi.org/10.57161/z2026-05-01

Schlagworte:

schulische Integration, Nachteilsausgleich, reduzierte individuelle Lernziele, Übergang Sekundarstufe I – Sekundarstufe II, Berufsbildung

Abstract

Der Übertritt auf die Sekundarstufe II kann für Schüler:innen mit integrativen schulischen Massnahmen herausfordernd sein. Diesem Umstand widmet sich das Berner Forschungsprojekt LABIRINT, das in diesem Artikel vorgestellt wird. Die Auswertungen zeigen: Reduzierte individuelle Lernziele führen eher dazu, dass Lernende schulisch weniger anspruchsvolle nachobligatorische Ausbildungen besuchen als vergleichbare Lernende ohne Massnahmen. Dahingegen scheint sich ein Nachteilsausgleich nicht negativ auf die nachobligatorische Bildung auszuwirken. Insgesamt erhalten nur wenige Jugendliche, die während der obligatorischen Schulzeit integrative Massnahmen erhielten, auf Sekundarstufe II weiterhin Unterstützung.

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Veröffentlicht

2026-06-16

Zitationsvorschlag

Sahli Lozano, C., Brandenberg, K., & Lustenberger, S. (2026). Integrative schulische Massnahmen – wie weiter nach der obligatorischen Schulzeit? Reduzierte individuelle Lernziele und Nachteilsausgleich im Übergang in die Sekundarstufe II. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik , 32(05), 2–8. https://doi.org/10.57161/z2026-05-01

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