«Die Diagnose ist nur wegen unserem System, in dem wir leben, wichtig»
Ein Gespräch mit Marah Rikli
DOI:
https://doi.org/10.57161/z2026-08-01Schlagwörter:
Behinderung, Heilpädagogische Früherziehung, Kommunikation, Elternbildung, Diagnostik, InterviewAbstract
In diesem Gespräch berichtet Marah Rikli, Autorin, Speakerin für Diversität und Inklusion sowie Mutter einer Tochter mit Behinderungen, von ihren Erfahrungen mit Diagnostik, Heilpädagogischer Früherziehung und dem Gesundheitssystem in der Schweiz. Sie schildert eindrücklich die Unsicherheiten in der frühen Entwicklungsphase, den langen Weg bis zur Diagnose sowie die ambivalenten Erfahrungen mit Fachpersonen und Institutionen. Ihre Ausführungen zeigen, wie stark das System von Defizitorientierung und administrativen Hürden geprägt ist, aber auch, inwiefern Diagnosen den Zugang zu Unterstützung vereinfachen können. Im Zentrum steht der Wunsch nach einer stärkeren, ressourcenorientierten und menschlich zugewandten Begleitung von Familien.
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