Migrationsbedingte Mehrsprachigkeit in der sonderpädagogischen Diagnostik
DOI:
https://doi.org/10.57161/z2026-05-04Schlagworte:
Mehrsprachigkeit, sozial-emotionale Entwicklung, Diagnostik, Förderung, MigrationAbstract
Der Beitrag untersucht, inwiefern die migrationsbedingte Mehrsprachigkeit von Lernenden in Feststellungsverfahren des sonderpädagogischen Förderschwerpunkts Emotionale-Soziale Entwicklung (ESE) berücksichtigt wird. Das Feststellungsverfahren ist ein zentraler Bildungsübergang: Hier wird über Förderbedarf, Lernort und weitere Schulwege entschieden. Mehrsprachigkeit bleibt dabei aber häufig unsichtbar, aufgrund fehlender Sensibilität gegenüber den vorhandenen Sprachen. Dies kann dazu führen, dass Lernende bei der Beurteilung und Förderung benachteiligt sind. Der Artikel plädiert deshalb dafür, dass Verfahren die migrationsbedingte Mehrsprachigkeit stärker berücksichtigen.
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