Dokumentation

Inhaltsverzeichnis

Literatur zum Schwerpunkt 53

Linksammlung zum Schwerpunkt 57

Rundschau 58

International 59

National 59

Regional / Kantonal 61

Varia 62

Laufende Forschungsprojekte 62

Parlamentarische Vorstösse 63

Medien 64

Fachbücher 65

Erzählte Behinderung 68

Filme 68

Weiterbildung 70

Blick in die Revue 70

Literatur zum Schwerpunkt

Bundschuh, K. & Winkler, C. (2019). Einführung in die sonderpädagogische Diagnostik (9., überarb. Aufl.). Reinhardt.

Casale, G., Huber, C., Hennemann, T. & Grosche, M. (2019). Direkte Verhaltensbeurteilung in der Schule. Reinhardt.

Cholewa, J. (2020). Spezifische Sprachentwicklungsstörungen. Modellgeleitete Sprachdiagnostik. Thieme.

Ehrenberg, K. (2019). Leseerwerb bei Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Eine Diskussion des erweiterten Lesebegriffs im Kontext kognitiver Wortverarbeitungsmodelle und Folgerungen für die Diagnostik. Sonderpädagogische Förderung heute, 6 (1), 76–91.

Einspieler, C., Zhang, D. & Marschik, P. B. (2012). Die Bedeutung fötaler und neonataler Motorik für die kindliche Entwicklung und die Früherkennung von Entwicklungsstörungen. Kindheit und Entwicklung, 30 (1), 6–14.

Gresch, C., Kuhl, P., Grosche, M., Sälzer C. & Stanat, P. (Hrsg.) (2020), Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Schulleistungserhebungen. Springer.

Hofer, U., Heyl, V. & Lang, M. (2019). Erfassung von Intelligenz- und Entwicklungsfunktionen blinder und sehbehinderter Kinder und Jugendlicher. Blind, sehbehindert, 139 (1), 27–39.

Hollenweger, J. & Bühler, A. (2021). Förderdiagnostik im Kontext des Lehrplans 21. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 27 (7–8), 9–16. https://ojs.szh.ch/zeitschrift/article/view/942

Janschewski, J., Käppler, C. & Berens, P. (2022). Schulische Prädiktoren für psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen anhand einer Befragung von Schülerinnen und Schülern an Klinik- und Regelschulen. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 1–17. https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000339

Joél‚ T. (2017). Das Dilemma der Intelligenzdiagnostik in der Sonderpädagogik – erläutert anhand der neuen KABC-II. Zeitschrift für Heilpädagogik, 68 (1), 12–21.

Kaubek, J. (2021). Autismus – Störungsbild – Diagnose – Integration – Fördermassnahmen. Zur schulischen Inklusion von Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung in Regelschulklassen. Heilpädagogik, 64 (1), 12–20.

Klumpp, T. & Schönauer-Schneider, W. (2020). Monitoring des Sprachverstehens bei ein- und mehrsprachigen Kindern mit spezifischen Sprachentwicklungsstörungen (SSES). Forschung Sprache, 8 (1), 45–65.

Kramer, J. & Lukaschyk, J. (2018). Erste Ergebnisse mit dem Deutschen Mutismus Test (DMT-KoMut). In T. Jungmann, B. Gierschner, M. Meindl & S. Sallat (Hrsg.), Sprach- und Bildungshorizonte. Wahrnehmen – Beschreiben – Erweitern (S. 188–195). Schulz-Kirchner.

Leser, C., & Jornitz, S. (2019). Delegation und Entgrenzung. Zur Bedeutung der Diagnostik in der Sonderpädagogik. In S. Ellinger & H. Schott-Leser (Hrsg.), Rekonstruktionen sonderpädagogischer Praxis. Eine Fallsammlung für die Lehrerbildung (S. 103–126). Budrich.

Neitzel, I. & Dittmann, F. (2021). Standardisierte Sprachdiagnostik bei älteren Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom. Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete, 90 (3), 191–205.

Otten, M. (2018.Diagnostik von Form und Funktion der Äusserungsprosodie. Nicht nur bei Kindern. logopädieschweiz, 2, 20–29

Preckel, F. & Vock, M. (2021). Hochbegabung. Ein Lehrbuch zu Grundlagen, Diagnostik und Fördermöglichkeiten. Hogrefe.

Reuner, G. & Renner, G. (2019). Praxis der klinisch-psychologischen und sonderpädagogischen Testdiagnostik bei Kindern und Jugendlichen mit körperlichen und motorischen Beeinträchtigungen. Ergebnisse einer Umfrage unter Anwendern. Zeitschrift für Heilpädagogik, 70 (2), 84–93.

Sägesser Wyss, J. & Eckhart, M. (2016). GRAFOS. Screening und Differentialdiagnostik der Grafomotorik im schulischen Kontext. Hogrefe.

Schäfer, H. & Rittmeyer, C. (Hrsg.) (2021). Handbuch inklusive Diagnostik. Kompetenzen feststellen  Entwicklungsbedarfe identifizieren  Förderplanung umsetzen (2. Aufl.). Beltz.

Schäfer, H., Zentel, P. & Manser, R. (2022). Förderdiagnostik mit Kindern und Jugendlichen mit schwerster Beeinträchtigung. modernes lernen.

Ziemen, K. (2016). Inklusion und diagnostisches Handeln. In B. Amrhein (Hrsg.), Diagnostik im Kontext inklusiver Bildung. Theorien, Ambivalenzen, Akteure, Konzepte (S. 39–48). Klinkhardt.

Linksammlung zum Schwerpunkt

American Psychiatric Association (APA)

> Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen DSM-5® (Deutsche Ausgabe)

Merck & Co

> MSD Manual > Lern- und Entwicklungsstörungen

Weltgesundheitsorganisation (WHO)

> ICF-CY: Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen

World Health Organization (WHO)

> ICD-11. International Classification of Diseases and Related Health Problems (11th Revision). The global standard for diagnostic health information
Entwurfsfassung auf Deutsch > https://www.bfarm.de/DE/Kodiersysteme/Klassifikationen/ICD/ICD-11/uebersetzung/_node.html

Rundschau

International

Förderung von Vielfalt und Integration an Schulen in Europa

Die Vielfalt in der Bildungslandschaft nimmt zu. Schüler:innen mit benachteiligtem Hintergrund und solche, die diskriminiert oder ungleich behandelt werden, erzielen aber unverhältnismässig schlechte Leistungen in den Schulen. Gleichheit, Gerechtigkeit und Eingliederung sind Grundprinzipien der Europäischen Union. Sie sind auch zu zentralen Themen des erziehungswissenschaftlichen Diskurses und zu einer politischen Priorität in ganz Europa geworden. In einem Bericht werden die Politiken und Massnahmen auf nationaler Ebene in 39 europäischen Bildungssystemen untersucht, die sich mit Diskriminierung befassen und Vielfalt und Integration in Schulen fördern. Der Bericht konzentriert sich insbesondere auf gezielte Initiativen zur Unterstützung derjenigen Lernenden, die am ehesten von Benachteiligung und Diskriminierung betroffen sind.

Link zur Website der EU und einer englischsprachigen Publikation zur Förderung von Vielfalt und Integration an Schulen in Europa

DE: Multiprofessionelles Teamwork

In Deutschland stehen Lehrkräfte in Grund- und Sekundarschulen schon seit einigen Jahren nicht mehr allein im Klassenraum. Inklusion, der Zuwachs von Schüler:innen aus anderen Kulturen und die Ausweitung der Zeit, die Kinder im Ganztag verbringen, machten multiprofessionelle Teams im Schulalltag immer notwendiger. Was hierzulande weiter Gestalt annimmt, hat in einigen Ländern schon jahrzehntelange Tradition – etwa in Finnland oder in Kanada. Andere Länder, wie die Schweiz, machen sich gerade erst auf den Weg.

Link zum Deutschen Schulportal und Hinweise zu multiprofessionellem Teamwork

DE: Repräsentative Umfragen zur Situation der Schulen

Disziplinprobleme, fehlende Motivation oder Gewalt – auffälliges Verhalten von Schüler:innen wird von den Lehrkräften am häufigsten als aktuell grösste Herausforderung genannt. Das zeigt das Deutsche Schulbarometer im Auftrag der Robert Bosch Stiftung. Die repräsentative Befragung von Lehrpersonen allgemeinbildender und berufsbildender Schulen wurde im Juni 2023 vom Umfrageinstitut Forsa durchgeführt. Weitere Schwerpunkte in der Befragung sind Fragen zur Teilzeitbeschäftigung, zu Erfahrungen und Einstellungen in Bezug auf Inklusion und zum Stand der Digitalisierung an Schulen. Das Schulportal hat die zehn wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst und in Infografiken veranschaulicht.

Link zum Deutschen Schulportal und den Ergebnissen des Deutschen Schulbarometers zur Situation der Schulen

National

Anerkennung «Netzwerk Studium und Behinderung»

Das Netzwerk Studium und Behinderung wurde in die Strukturen von swissuniversities aufgenommen. Der Vorstand von swissuniversities hat das Mandat des Netzwerks am 8. September genehmigt. Das Netzwerk unterstützt die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen an Hochschulen und betreibt die Online-Plattform swissuniability.

Link zur Website von swissuniversities und der Anerkennung des Netzwerks Studium und Behinderung

Erste Schweizer Inklusionsstudie aus der Perspektive von Menschen mit Behinderungen

In welchen Lebensbereichen fühlen sich Menschen mit Behinderungen diskriminiert? Bisher gab es in der Schweiz keine Studie, die sich auf die Aussagen von Menschen mit Behinderungen selbst stützt. Um diese Wissenslücke zu schliessen, hat Pro Infirmis den Inklusionsindex in Auftrag gegeben, welcher die Meinungen, Bedürfnisse und Ansichten von Menschen mit Behinderungen systematisch erfragt hat. Es ist die erste Studie zur Inklusion der Schweiz, bei der die Perspektive der Menschen mit Behinderungen selbst im Zentrum steht. Am stärksten empfunden wird die Diskriminierung in den Bereichen Politik, Arbeit und Mobilität.

Link zur Website von Pro Infirmis und dem Inklusionsindex 2023

Eidgenössische Wahlen 2023: Drei Menschen mit einer Behinderung in den Nationalrat gewählt

Die eidgenössischen Wahlen vom 22. Oktober markieren einen historischen Meilenstein für die Inklusion und politische Vertretung von Menschen mit Behinderungen. Im Schweizer Parlament werden ab der nächsten Legislaturperiode drei Menschen mit Behinderungen vertreten sein; das ist eine Rekordzahl. Die gewählten Kandidaten sind die beiden bisherigen Christian Lohr (Die Mitte Thurgau) und Philipp Kutter (Die Mitte Zürich). Islam Alijaj (SP Zürich) wird neu ins Parlament einziehen.

Link zur Website von Pro Infirmis und einer Medienmittelung zu den eidgenössischen Wahlen 2023

Sprachliche Modernisierung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung

Eine Reihe von Ausdrücken, die im Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG) verwendet werden, können als negativ oder mehrdeutig verstanden werden. Der Bundesrat will die nächsten Gesetzesrevisionen nutzen, um die entsprechenden Ausdrücke zu überprüfen und sie zu ersetzen, wenn dies möglich und sinnvoll ist. Dies ist das Fazit seines am 15. September verabschiedeten Berichts zu diesem Thema. Er verzichtet auf ein Gesetzgebungsprojekt, das vollständig der sprachlichen Modernisierung des IVG gewidmet ist, da dies eine grosse Arbeitsbelastung mit sich bringen würde.

Link zum Bericht zur sprachlichen Modernisierung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung

Anpassung der Invalidenrenten an die Preisentwicklung per 1. Januar 2024

Die Hinterlassenen- und Invalidenrenten der obligatorischen zweiten Säule müssen bis zum Erreichen des ordentlichen Rentenalters periodisch an die Erhöhung des Indexes der Konsumentenpreise angepasst werden. Eine erste Anpassung der BVG-Renten erfolgt nach drei Jahren. Danach sind die Anpassungen an den Teuerungsausgleich bei der AHV gekoppelt und finden in der Regel alle zwei Jahre statt.

Der Anpassungssatz für die seit 2020 laufenden Renten beträgt sechs Prozent. Die Berechnung des Satzes basiert auf der Preisentwicklung zwischen September 2020 und September 2023 gemäss Index der Konsumentenpreise.

Link zum Portal der Schweizer Regierung und Informationen zu der Anpassung der Invalidenrenten an die Preisentwicklung

Regional / kantonal

BS: Massnahmen zur Verbesserung der integrativen Schule

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt legt dem Grossen Rat ein umfassendes Massnahmenpaket zur Verbesserung der integrativen Schule vor. Es soll Schüler:innen gezielter fördern und der grossen Belastung von Lehr- und Fachpersonen und Schulleitungen entgegenwirken. Die Konsultation zum Paket im Sommer zeigte: Die verschiedenen Beteiligten begrüssen die vorgeschlagenen Massnahmen.
Link zur Website des Regierungsrats des Kantons Basel-Stadt und einer zu Massnahmen zur Verbesserung der integrativen Schule

NW: Integratives Schulsystem stösst auf breite Akzeptanz

Eine breit abgestützte Befragung im schulischen Umfeld zeigt, dass das integrative Schulsystem im Kanton Nidwalden eine hohe Akzeptanz geniesst und Lernende mit besonderen Bedürfnissen eine angemessene Betreuung erhalten. Es gibt aber auch Herausforderungen und Verbesserungspotenzial. Dieses wird nun in den kantonalen Bildungsgremien angegangen.

Link zum Bericht Fokusevaluation integratives Schulsystem 2023

SG: Bundesgericht entscheidet erneut gegen die inklusive Schule

Das Bundesgericht hat eine Beschwerde gegen die separative Beschulung eines Jungen mit Trisomie 21 mit 4:1 Stimmen abgelehnt. Die St. Galler Behörden hatten zuvor den Besuch einer heilpädagogischen Schule angeordnet, wogegen sich die Eltern bis vor Bundesgericht wehrten. Mit dem Entscheid bewegt sich das Bundesgericht einmal mehr in den engen Grenzen des bestehenden Schulsystems und verpasst es, seine Rechtsprechung gemäss den Empfehlungen des UN-Behindertenrechtsausschusses zur Umsetzung eines inklusiven Schulsystems, weiterzuentwickeln.

Link zur Website von Inclusion Handicap und einer Medienmitteilung vom 22.09.2023 zum Bundesgerichtsentscheid

SG: Stiftung Workaut

Workaut – Lebens- und Arbeitsbegleitung für Menschen mit Autismus wird neu eine Stiftung. Damit möchte die Organisation mit Sitz im St. Galler St. Georgen-Quartier ihre Stellung als Kompetenzzentrum im Bereich Autismus weiter stärken. Die Stiftung Workaut unterstützt und begleitet Klient:innen in den Ostschweizer Kantonen und im Kanton Zürich. Das Workaut-Team hat sich das Ziel gesetzt, die Lebensqualität von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen und deren Umfeld zu verbessern und hat dafür bereits verschiedene individuelle Angebote geschaffen.

Link zur Website der Stiftung Workaut

VS: Autismus-Spektrum-Störung – koordiniertes Engagement für Inklusion und Unterstützung

Der Walliser Staatsrat hat fünf prioritäre Massnahmen validiert, die dabei helfen sollen, Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) besser zu verstehen, zu begleiten und zu integrieren. Ein Lenkungsausschuss aus Fachpersonen und Interessengruppen koordiniert und überwacht die Initiative, wobei der Schwerpunkt auf festgelegten spezifischen Prioritäten liegt. Diese reichen von der Sensibilisierung der Öffentlichkeit bis hin zur intensiven Frühförderung.

Link zum Kanton Wallis und einer Medienmitteilung zu ASS

Varia

Die Fernsehsendung «Sehen statt Hören» als ein Stück Emanzipationsgeschichte

Die TV-Sendung «Sehen statt Hören» wurde von 1981 bis 1998 im Deutschschweizer Fernsehen in Gebärdensprache ausgestrahlt. Seit Anfang Dezember 2020 sind die Sendungen im SRF-Archiv online zugänglich. Es sind 180 Sendungen abrufbar. Aus rechtlichen Gründen sind 140 Sendungen nicht zugänglich. Im Schweizerischen Archiv zur Gehörlosigkeit werden alle Sendungen in DVD-Format aufbewahrt und können auch vor Ort eingesehen werden.

Link zum Blog der HfH-Bibliothek mit Hinweisen auf die Fernsehsendung «Sehen statt Hören»

International Low-Vision Song Contest 2023

Liza Moskalenko aus der Ukraine ist Gewinnerin des zweiten International Low-Vision Song Contests (ILSC). Sie setzte sich gegen Catiana aus Spanien und Zara aus Slowenien durch. So entschied das weltweite Publikum im Online-Voting. Die Show wurde von acht Radiosendern aus fünf Ländern übertragen sowie live auf YouTube gestreamt.

Link auf Youtube und den International Low-vision Song Contest 2023

DE: Inklusive Spielplätze

Fast 80 Prozent der Spielplätze in Deutschland sind nicht so gestaltet, dass Kinder mit Behinderung sie nutzen könnten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die Aktion Mensch und das Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS) veröffentlichten. Als besonders hinderlich erweist sich die Beschaffenheit der Böden. Gerade einmal ein Prozent der Spielplätze verfügt über befahrbare Zuwege zu allen Geräten und weniger als ein Prozent über Leitsysteme oder andere taktile Hilfen.

Link zu Aktion Mensch und einer Studie zu inklusiven Spielplätzen

Text-Hörbücher für Kinder und Jugendliche mit einer Lesebeeinträchtigung

Buchknacker ist eine Online-Bibliothek speziell für Kinder und Jugendliche mit Dyslexie/Legasthenie, AD(H)S oder einer anderen Lesebeeinträchtigung. Die Zusatzfunktionen der digitalen Bücher unterstützen gezielt den Leseprozess. Text-Hörbücher lassen sich auf Computer, Tablet und Smartphone online abspielen (streamen) oder herunterladen. Buchknacker ist ein Angebot der Schweizerischen Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte SBS.

Link zur Website von der Online-Bibliothek Buchknacker

Erstes Schweizer Kinderliederbuch mit Gebärden

Wer allein oder mit anderen singen will, ist froh um Noten oder den Liedtext. Was tun aber diejenigen, die weder Noten noch Worte lesen und nicht in erster Linie verbal kommunizieren? Auch sie lieben Musik und singen gerne. Ihnen helfen Gebärden. Für sie und für alle, die in heilpädagogischen Schulen oder zuhause mit ihnen singen, entwickelte Andrew Bond mit Unterstützung der Schweizerischen Stiftung für Taubblinde TANNE und der Gebärden-Expertin Anita Portmann ein einzigartiges Kinderliederbuch.

Link zur Website von Andrew Bond und zum Kinderliederbuch mit Gebärden

Laufende Forschungsprojekte

Sanktionsregime in der stationären Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe der Schweiz

Laufzeit: 01.09.2023 – 31.08.2027

Forschende Institution: HSLU. Soziale Arbeit. Institut für Sozialpädagogik und Bildung

In diesem Forschungsprojekt geht es um eine empirische Rekonstruktion von Sanktionsregimen auf der Grundlage eines mehrphasigen Forschungsdesigns. Die übergeordnete Fragestellung lautet: Welche Sanktionsregime lassen sich in der stationären Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe identifizieren und welche Chancen und Risiken gehen damit für das professionelle Handeln und die Adressat:innen einher? In wissenschaftlicher Hinsicht eröffnen die Ergebnisse des Projekts die Möglichkeit für einen systematischen, sachlichen und inhaltlich vertieften Diskurs hinsichtlich der Chancen und Risiken von unterschiedlichen Sanktionsregimen. Bezogen auf die berufliche Praxis bieten die Ergebnisse des Projekts den Einrichtungen und Fachkräften eine kritische Reflexions- und Orientierungsfolie hinsichtlich ihrer Bewirtschaftung von Sanktionspraxen. Darüber hinaus ermöglichen die Ergebnisse auch die Entwicklung von (bisher fehlenden) Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Das Projekt zeichnet sich also durch seine Anwendungsorientierung und seine Relevanz für Praxis und Wissenschaft aus.

Link zum Forschungsprojekt der Hochschule Luzern über Sanktionsregime in der stationären Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe der Schweiz

Evaluation der «Klasse für Auszeit und Übertritt» im Kanton Luzern

Laufzeit: 10.2023 – 12.2026

Forschende Institution: Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik, HfH

Die «Klasse für Auszeit und Übertritt» ist ein Angebot des Kanton Luzerns in Zusammenarbeit mit der Stiftung Dreipunkt. Es richtet sich an Jugendliche der Sekundarschule, die in ihrer Regelklasse aufgrund von auffälligem Verhalten als nicht mehr tragbar eingeschätzt werden. Das Angebot wird von einem Expert:innenteam der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik HfH evaluiert. Ziel der Evaluation ist es, Hinweise für eine evidenzbasierte Optimierung und Weiterentwicklung des Angebots zu Händen des Auftraggebers zu generieren. Hierfür werden Dokumente zum Angebot mit Erfolgskriterien aus der Forschung abgeglichen und mit einem Mixed-Method-Ansatz die Umsetzung sowie Wirkungen des Angebots im Feld überprüft.

Link zum Forschungsprojekt der HfH und zur Evaluation des Angebots «Klasse für Auszeit und Übertritt» des Kanton Luzern

Parlamentarische Vorstösse

Quelle: Parlamentarische Dokumentation des Informations- und Dokumentationszentrums IDES sowie Geschäftsdatenbank Curia Vista des National- und Ständerats.

SCHWEIZ

Rasche Auszahlung der Krankheits- und Behinderungskosten in der EL

Fragestunde. Frage (23.7509) vom 12.09.2023 > schriftliche Beantwortung der Frage vom 18.09.2023

Physisches und psychisches Wohlergehen der SchülerInnen in der Volksschule fördern und Lernerfolge langfristig sichern – Für eine Evaluierung der Unterrichtszeiten

Postulat (23.4200) vom 28.09.2023

Prüfungsfreier Zugang mit der Berufsmatura zu Pädagogischen Hochschulen für die Ausbildung zur Primalehrperson

Motion (22.4267) vom 28.10.2022 > Ablehnung Ständerat vom 18.09.2023

Ambulant vor stationär für Menschen mit Behinderung nach Erreichen des AHV-Alters durch eine «smarte» Auswahl an Hilfsmitteln

Motion (22.4261) vom 21.10.2022 > Annahme Ständerat vom 26.09.2023

KT. AARGAU

Schaffung der notwendigen gesetzlichen Grundlagen, damit Lehrpersonen ohne Ausbildung oder mit einer Teilqualifikation innerhalb einer bestimmten Frist ein EDK-anerkanntes Diplom erlangen

Motion (23.302) vom 19.09.2023

Einschulung

Interpellation (23.276) vom 12.09.2023

Überprüfung des Angebotes der Schulpsychologischen Dienste

Interpellation (23.154) vom 09.05.2023

Anzahl Härtefälle und Prozessablauf bei verstärktem sonderpädagogischem Bedarf

Interpellation (23.99) vom 21.03.2023

KT. APPENZELL AUSSERRHODEN

Verfahren und Abläufe im Konzept Sonderpädagogik

Interpellation (0100.191) vom 18.09.2023

KT. BERN

Klassenhilfen zu Schulassistenzen aufwerten

Motion (23.273) vom 12.09.2023

KT. BASEL-STADT

Fachbereich Psychomotorik im Kanton BS

Interpellation (23.523) vom 20.07.2023

KT. LUZERN

Noten an der Volksschule

Anfrage (A21) vom 11.09.2023

KT. SCHAFFHAUSEN

Flächendeckende Einführung von geleiteten Schulen im Kanton Schaffhausen

Vernehmlassung vom 05.09.2023

KT. SCHWYZ

Ist unser Schulsystem krank?

Interpellation (23.355) vom 12.09.2023

Nächste Schritte in der Sonderschulung im Kanton Schwyz?

Interpellation (23.351) vom 06.09.2023

KT. TESSIN

Logopedia a scuola: cosa sta succedendo?

Interpellation (2419) vom 04.10.2023

KT. WAADT

Quelles solutions pour les vacances sans aide à l'intégration ?

Mündliche Frage vom 05.09.2023

KT. ZÜRICH

Fachkräftemangel bei Förderlehrpersonen und sonderpädagogischem Fachpersonal

Anfrage (23.320) vom 18.09.2023

Medien

Wenn nicht anders vermerkt, entstammen die Inhaltsbeschreibungen den Verlags- und Filmwebseiten.

Fachbücher

Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen der geistigen Entwicklung
unterrichten. Konzepte für die Teilhabe in heutiger Lebenswelt
Grüning, E. (Hrsg.) (2023)

Kohlhammer

Zwei Fragen bilden den Kern dieses Buches. Welche Bildungsinhalte und welche Kompetenzen bietet Unterricht einer lebensweltbezogenen Pädagogik, um sich in einer technisierten und globalisierten Welt weitestgehend selbstständig orientieren zu können? Und wie lassen sich (sonder-)pädagogische Konzepte für das Leben von morgen bestimmen? Der Band hat dabei vor allem den einzelnen Schüler mit seiner Zugangsweise zum Lernen im Blick. Die fachlich begründeten Unterrichtskonzepte für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung beinhalten fachorientierte und überfachliche Bildungskonzepte aus der Mathematik, der Kunst, der Technik, der Verbraucherbildung, dem globalen Lernen, der digitalen Bildung, der persönlichen Lebensstilplanung und dem elementaren Englischunterricht.