Offene Unterrichtsformen – die Lösung oder das Problem?

Chancen und Stolpersteine in offenen Lernsettings am Beispiel des Churermodells

Autor/innen

  • Arno Ulber PH Graubünden

DOI:

https://doi.org/10.57161/z2026-02-02

Schlagworte:

Inklusion, inklusiver Unterricht, Unterrichtsmethode, Lernprozess, Selbstbestimmung, Churermodell

Abstract

Der Beitrag diskutiert offene Unterrichtsformen im Spannungsfeld von Notwendigkeit und Überforderung. Der Fokus liegt dabei auf Schüler:innen mit besonderem Bildungsbedarf, insbesondere mit Aufmerksamkeitsdefizit-/(Hyperaktivitäts-)Störung und aus dem Autismus-Spektrum. Am Beispiel des Churermodells wird aufgezeigt, wie offene Unterrichtsformen durch klare Strukturen, passende Lernorte, Lernbegleitung, Förderung der Selbststeuerung und kooperative Arbeitsweisen so gestaltet werden können, dass sie für alle Lernenden eine Chance und nicht ein Stolperstein sind.

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Veröffentlicht

2026-03-10

Zitationsvorschlag

Ulber, A. (2026). Offene Unterrichtsformen – die Lösung oder das Problem? Chancen und Stolpersteine in offenen Lernsettings am Beispiel des Churermodells. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik , 32(02), 7–12. https://doi.org/10.57161/z2026-02-02