De l’observation au projet de développement : repenser l’adaptation des objectifs pédagogiques
DOI:
https://doi.org/10.57161/r2026-03-01Schlagwörter:
Anpassung, Befähigung, Beurteilung der Lernenden, Lehrplan, LernzielAbstract
Die Anpassung von Lernzielen ermutigt zu einem Perspektivenwechsel: weg von einer Logik, die auf die Reduzierung des Lehrplans abzielt, hin zu einem kompetenzorientierten Ansatz, bei dem die ganzheitliche Entwicklung der Lernenden im Mittelpunkt steht. Dieser Ansatz betont die genaue Beobachtung als Basis jeder sinnvollen Anpassung. Zudem legt er Wert auf eine gerechte Bewertung, die die individuellen Fortschritte der Lernenden anerkennt, anstatt sie mit der Norm zu vergleichen. Das «Projet Pédagogique Individualisé» (PPI) [individueller Förderplan] soll zu einem dynamischen und unbürokratischen Instrument werden. Es wird von einer ethischen Haltung geleitet, die die Lernenden nicht in ihren Defiziten, sondern in ihrer Einzigartigkeit und ihren Ressourcen sieht, eingebettet in einen unterstützenden Klassen- und Schulkontext. Es geht nicht darum, die Anpassung der Lernziele aufzuheben. Vielmehr soll der individuelle Förderplan weiterentwickelt werden, um eine Isolierung zu vermeiden. Erfolgreiche Inklusion beruht auf zwei Kompetenzen: (1) beobachten, ohne zu urteilen, (2) pädagogisch umsetzen, ohne zu vereinfachen.
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