Mit Dynamic Assessment frühe Sprachkompetenzen einschätzen
Chancen und Hürden
Zusammenfassung
Die Sprachdiagnostik bei kleinen und mehrsprachigen Kindern ist oft schwierig. Um herauszufinden, wie gut ein Kind lernen und sich entwickeln kann, müssen Tests flexibel angepasst werden. Das ist die Grundidee einer dynamischen Diagnostik. Der Beitrag stellt zentrale Methoden des Dynamic Assessments vor und gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand im deutschsprachigen Raum. Anschliessend werden Chancen und Herausforderungen für die Praxis diskutiert. Ziel ist es, Fachpersonen für die Bedeutung dynamischer Diagnostik zu sensibilisieren und ihnen Anregungen für einen reflektierten und systematischen Einsatz in der Praxis zu geben.
Résumé
Le diagnostic de troubles du langage chez les jeunes enfants multilingues est souvent difficile. Afin d’établir les capacités d’apprentissage et de développement d’un enfant, les tests doivent pouvoir être adaptés. C’est sur cette idée que se fonde le diagnostic dynamique. Cet article présente d’abord les principales méthodes d’évaluation dynamique et résume l’état actuel de la recherche dans l’espace germanophone. Pour finir, il discute des opportunités et des défis pour la pratique. L’objectif est de sensibiliser les professionnelles et professionnels à l’importance de l’évaluation dynamique et de leur fournir des clés pour une mise en œuvre réfléchie et systématique dans la pratique.
Keywords: Diagnostik, Sprachentwicklung, Mehrsprachigkeit, Sprachstörung, Förderung, Logopädie, Frühbereich / diagnostic, développement du langage, multilinguisme, trouble du langage, encouragement, logopédie, petite enfance
DOI: https://doi.org/10.57161/z2026-08-06
Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 32, 08/2026
Einleitung
Die Anfänge der dynamischen Diagnostik – des Dynamic Assessments – gehen auf die Erforschung von Lernmechanismen in der Entwicklungspsychologie zurück. Lev Vygotsky legte mit seinem Konzept der «Zone der nächsten Entwicklung» (Vygotsky, 1978) den Grundstein für die dynamische Diagnostik. Er war der Meinung, dass die standardisierte Diagnostik nur erfasst, was Kinder bereits selbstständig beherrschen. Entwicklungsprozesse, die noch nicht abgeschlossen sind, werden dagegen erst in Kooperation mit einer kompetenten Bezugsperson sichtbar. Die Differenz zwischen der Eigenleistung und der unterstützten Leistung wird als Entwicklungspotenzial eines Kindes verstanden (Börnert-Ringleb, 2018; Lidz, 1991). Genau hier setzt die dynamische Diagnostik an. Durch gezielte Hilfestellungen während der Testsituation soll das Lern- und Entwicklungspotenzial eines Kindes sichtbar werden. Im Unterschied zur standardisierten Diagnostik beteiligt sich die Testleitung aktiv am diagnostischen Prozess. Während Ablauf und Instruktion bei standardisierten Verfahren genau vorgegeben sind, unterstützt die Testleitung im Rahmen des Dynamic Assessments die Kinder individuell und flexibel. Dadurch können Fachpersonen Kinder genauer einschätzen, deren Fähigkeiten sich mit standardisierten Verfahren nur eingeschränkt erfassen lassen. Die notwendige Flexibilität darf jedoch nicht mit Beliebigkeit verwechselt werden. Auch das Dynamic Assessment erfordert ein systematisches und reflektiertes Vorgehen. Es ergänzt bestehende diagnostische Verfahren um die wichtige Perspektive auf das Lernpotenzial des Kindes.
Methoden des Dynamic Assessments
Unter dem Begriff Dynamic Assessment werden verschiedene diagnostische Methoden zusammengefasst, die das Lernpotenzial der Klientel mithilfe von systematisch gesteigerter Unterstützung abbilden. Die Durchführung variiert von standardisiert bis individuell. Zu den bekanntesten Verfahren zählen das sogenannte Test-Teach-Retest und das Graduated Prompting (Börnert-Ringleb, 2018; Ehlert, 2015). Beim Test-Teach-Retest wird zunächst ein statischer, häufig auch standardisierter Prätest unter herkömmlichen Bedingungen durchgeführt. Dabei werden die Aufgaben und somit die Zielstrukturen herausgefiltert, die für das Kind eine Herausforderung sind. Es folgt die Phase der individuellen Instruktion (Teach). In dieser Trainingsphase, die auch als mediated learning experience bezeichnet wird (Gutiérrez-Clellen & Peña, 2001), werden die (ungelösten) Testaufgaben mit dem Kind bearbeitet. Das Kind soll einerseits den Kern der Aufgabe verstehen und andererseits die Möglichkeit erhalten, individuelle Lösungswege zu beschreiten. In dieser Phase kommt eine gestufte Hilfenhierarchie[1] zum Einsatz (Ehlert, 2022). Nach Abschluss der Interventionsphase erfolgt die Posttestung (Ehlert, 2015; Hasson et al., 2013). Das Lernpotenzial des Kindes berechnet sich aus der Differenz von Prä- und Posttest. Im Vergleich dazu ist die Methode des Graduated Promptings eine geregeltere Version. Dabei verwendet die Testleitung eine zuvor erarbeitete systematische Hilfestellungshierarchie (vgl. Tab. 1), um das Kind bei der Lösung der Testaufgaben zu unterstützen. Das kindliche Potenzial wird bei dieser Methode anhand der Anzahl und Art verwendeter Hilfestellungen abgeleitet.
Tabelle 1: Hilfenhierarchie, um Pseudowörter nachzusprechen
Beschreibung | Punkte | |
1. Hilfe | Ermutigen: «Versuch es nochmal, du schaffst es.» | 0 |
2. Hilfe | Frage evozieren und wiederholen: «Soll ich es nochmal sagen? Dann kannst du mich fragen.» Abwarten: «Gut, dass du mich fragst, ich sage es dir nochmal: Pafiku. Jetzt du.» | 1 |
3. Hilfe | Silbensprechen und erläutern: «Wenn es schwierig ist, dann können wir das Wort in Teile zerlegen: Pa fi ku. Probier mal.» | 2 |
4. Hilfe | Gemeinsam Silbensprechen: «Wir probieren es gemeinsam: Pa fi ku, wunderbar!» | 3 |
5. Hilfe | Wiederholen: «Damit du es dir gut merkst, kannst du es 3x sagen: Pafiku, Pafiku, Pafiku. Jetzt du.» | 4 |
6. Hilfe | Gemeinsam wiederholen: «Wir probieren es gemeinsam: Pafiku, Pafiku, Pafiku. Sehr gut!» | 5 |
Ergänzend zu den beiden Methoden können Skalen zur Modifizierbarkeit eingesetzt werden. Mit ihnen lassen sich lernhemmende und lernfördernde Faktoren erfassen, zum Beispiel die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit zu lenken oder Rückfragen zu stellen (Gutiérrez-Clellen & Peña, 2001). Je nach Fragestellung und der zu untersuchenden Kompetenz, werden die Methoden anders gewählt und kombiniert. Ein Vorteil des Dynamic Assessments besteht darin, dass durch den aktiven Austausch im Diagnostikprozess bereits Förder- oder Therapieziele abgeleitet werden können. Im folgenden Absatz wird der aktuelle Forschungsstand im deutschsprachigen Raum erläutert.
Forschung zu Dynamic Assessment im deutschsprachigen Raum
International kann das Dynamic Assessment auf eine lange Tradition in Forschung und Entwicklung zurückblicken. Bereits in den 1950er Jahren gab es Bestrebungen, die psychologische Diagnostik um lern- und entwicklungsorientierte Ansätze zu erweitern. Seit den 1980er Jahren wird Dynamic Assessment vor allem eingesetzt, um Lernpotenziale in den Bereichen Kognition, Lernen und Sprache zu erfassen (Feuerstein et al., 1988; Gutiérrez-Clellen & Peña, 2001; Lidz & Pena, 1996). Auch im deutschsprachigen Raum wurde das Konzept im Rahmen entwicklungspsychologischer und pädagogischer Ansätze früh diskutiert (für eine Übersicht Ehlert, 2022; Guthke et al., 2006). In der heilpädagogischen und logopädischen Diagnostik blieb das Dynamic Assessment hingegen lange wenig verbreitet (Börnert-Ringleb, 2018; Ehlert, 2015). Seit etwa zehn Jahren gewinnt die Untersuchung sprachlicher Lernprozesse mittels Dynamic Assessments auch im deutschsprachigen Raum zunehmend an Bedeutung.
Eine wichtige Grundlage hierfür ist die Arbeit von Ehlert (2022). In ihrer Dissertationsstudie erforschte sie die Lernfähigkeit mehrsprachiger Kindergartenkinder im Bereich der Subjekt-Verb-Kongruenz. Die Ergebnisse hinsichtlich der Differenzierungsfähigkeit von Kindern mit Sprachförder- versus Sprachtherapiebedarf waren nicht so eindeutig wie erwartet, aber dennoch vielversprechend. Im Vergleich zu einem statischen Diagnostikverfahren wies das Dynamic Assessment bei der Follow-up-Testung eine signifikant bessere Vorhersagekraft auf.
Trotz intensiverer Erforschung hat sich das Dynamic Assessment in den Folgejahren in der Praxis nur zum Teil etabliert. In der Analyse einer Online-Umfrage zur Bekanntheit des Dynamic Assessments in der Deutschschweiz beschrieb Minder (2025), dass nur knapp die Hälfte der praktisch tätigen Logopäd:innen das Verfahren kennt. Es zeigte sich ein deutlicher Unterschied zwischen Logopäd:innen, die im Früh- und Schulbereich arbeiten, im Vergleich zu klinisch tätigen Logopäd:innen. Letztere gaben vollumfänglich an, das Dynamic Assessment nicht zu kennen. Dies spiegelt den heilpädagogisch-diagnostischen Blick des Früh- und Schulbereichs wider. Aufgrund der Unzulänglichkeiten standardisierter Diagnostik bei kleinen und mehrsprachigen Kindern sind Logopäd:innen in diesen Tätigkeitsfeldern vermehrt auf formative entwicklungs- und ressourcenorientierte Methoden angewiesen (z. B. Scharff Rethfeldt, 2018).
Die Studienlage zum Dynamic Assessment im deutschsprachigen Raum ist übersichtlich und die Evidenzen bisher uneindeutig. Einige Studien stützen die differenzialdiagnostischen Fähigkeiten des Dynamic Assessments, wie bei Ehlert (2022) zu sehen ist. In die gleiche positive Richtung weisen die Studien von Maragkaki (2021; Maragkaki & Hessels, 2016). In der Pilotstudie von Maragkaki und Hessels (2016) zum Wortschatzerwerb zeigten vor allem die Erkenntnisse aus der Trainingsphase Unterschiede zwischen Kindern mit und ohne Sprachentwicklungsstörung auf. Eine weitere Untersuchung (Maragkaki, 2021) bestätigte dieses Ergebnis für die Bereiche Wortschatz und Phonologie. Andere Studien hingegen zeigen zwar positive Tendenzen, aber keine signifikante Trennschärfe zwischen Kindern mit und ohne Sprachentwicklungsstörung. Böse und Elstrodt-Wefing (2023) ermittelten in einer Untersuchung zu Fast Mapping und Wortaneignungsstrategien bei mehrsprachigen Kindergartenkindern mittels des Verfahrens Test-Teach-Retest keine signifikanten Unterschiede im Posttest. Dennoch bescheinigen die Autorinnen dem Dynamic Assessment positive Erkenntnisse. Obwohl die Signifikanz fehlte, konnten mehr Kinder den Test zum Fast Mapping nach der Teach-Phase korrekt lösen. Ausserdem zeigten sie häufiger als zuvor aneignungsfördernde Strategien, wie zum Beispiel Nachfragen oder Blickkontakt (Böse & Elstrodt-Wefing, 2023).
Ähnliche Ergebnisse zeigt die aktuelle Untersuchung von Till und Winkes (2026). Sie entwickelten ein Verfahren zum Fast Mapping für mehrsprachige Kindergartenkinder in der Deutschschweiz. In diesem kombinieren sie die Methode Test-Teach-Retest mit dem Graduated Prompting und ergänzen ihre diagnostische Einschätzung durch die Bewertung der Modifizierbarkeit. Bei der Durchführung mit 39 mehrsprachigen Kindergartenkindern zeigen sich zwar bedeutsame Unterschiede zwischen den mehrsprachigen Kindern mit und ohne Logopädiebedarf im Gesamtwert. Für die Wortlernphase und den Retest liess sich jedoch keine signifikante Differenz zwischen den Gruppen feststellen. Ausserdem lag die Bewertung der Modifizierbarkeit durch zwei Fachpersonen deutlich unter den erwünschten Mindestanforderungen für eine ausreichende Übereinstimmung. Daher raten die Autor:innen zum jetzigen Zeitpunkt davon ab, das Verfahren diagnostisch einzusetzen. Sie sehen jedoch Potenzial, das Verfahren weiter zu verbessern (ebd.).
Die geringe und heterogene Datenlage erschwert nicht nur die wissenschaftliche Einordnung des Dynamic Assessments, sondern auch dessen Anwendung in der diagnostischen Praxis. Keller (2025) zeigte in einer Untersuchung zur Durchführbarkeit eines dynamischen Diagnoseverfahrens zum Wortlernen, dass sich Logopädinnen bei der diagnostischen Einschätzung trotz einer Schulung teilweise unsicher fühlten. Dies macht deutlich, dass die praktische Anwendbarkeit eines Verfahrens eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz im Berufsalltag ist. Hinzu kommt, dass die Verfahren des Dynamic Assessments bisher nur vereinzelt kommerziell verfügbar sind (z. B. Willi, 2020). Fachpersonen müssen daher häufig auf theoretisches Wissen zurückgreifen. Im Folgenden werden die Chancen und Hürden des informellen Einsatzes von Methoden des Dynamic Assessmentsim Praxisalltag beleuchtet.
Umsetzung im Praxisalltag
In der Deutschschweiz ist die logopädische Diagnostik bei kleinen Kindern traditionell entwicklungspsychologisch orientiert (Rieser, 2015; Zollinger, 2015). Das Beobachten früher Entwicklungsmarker, wie beispielsweise des Blickkontakts, ist für Praktiker:innen im Frühbereich alltäglich. In Kombination mit Dynamic Assessment kann diese gängige Praxis wichtige Hinweise im diagnostischen Prozess liefern.
Chancen
Dynamic Assessment kann mit geringen Anpassungen in bestehende diagnostische Abläufe integriert werden. Zuerst wird eine sprachliche Fähigkeit ausgewählt und anschliessend geprüft, welches Lernpotenzial in dieser Fähigkeit steckt. Ein Beispiel ist das auditiv-verbale Kurzzeitgedächtnis (Baddeley, 2006), das unter anderem durch das Nachsprechen von Pseudowörtern erfasst werden kann. Zunächst wird die aktuelle Leistung des Kindes erhoben (Prätest). Anschliessend erhält das Kind in der Interventionsphase gezielte Unterstützung durch eine zuvor entwickelte abgestufte Hilfenhierarchie. Im vorliegenden Beispiel könnten die Fragestrategie, das Silbensprechen und das mehrmalige Wiederholen bearbeitet werden (vgl. Tab, 1). Die Hilfen werden so lange eingesetzt und gesteigert, bis das Pseudowort korrekt nachgesprochen wird. In dieser Interventionsphase kann zusätzlich die Modifizierbarkeit anhand von Faktoren wie Aufmerksamkeit, Motivation, Reaktion auf die Unterstützung und die Transferleistungen ermittelt werden. Im Retest zeigt sich, ob und in welchem Ausmass das Kind von der Unterstützung profitiert hat. Darüber hinaus können die eingesetzten Hilfestellungen verwendet werden, um Förder- und Therapieziele abzuleiten. Es empfiehlt sich, das Dynamic Assessment für verschiedene Kinder mit ähnlicher Symptomatik und Voraussetzung regelmässig zu verwenden, um im Sinne der internen Evidenz eine Vergleichsdatengrundlage zu schaffen. Wenn das Dynamic Assessment systematisch erfolgt, bietet es die Chance, vorhandene Lernpotenziale von kleinen und mehrsprachigen Kindern sichtbar zu machen und Fehleinschätzungen zu vermeiden.
Hürden
Trotz der beschriebenen Chancen birgt das Dynamic Assessment auch Herausforderungen für die Praxis. Dynamische Verfahren erfordern eine hohe diagnostische Flexibilität und die Fähigkeit, Hilfen situativ anzupassen sowie gleichzeitig systematisch zu beobachten und festzuhalten. Im gewählten Beispiel wird bewertet, ob sich die Nachsprechleistung durch Nachfragen, Silbensprechen und Wiederholen verbessert. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass manche Kinder womöglich stärker von einer visuellen Hilfe profitieren als vom Silbensprechen. Dies gilt es im Voraus abzuwägen, beispielsweise durch die Beobachtung von Kommunikationssituationen zwischen Kind und Bezugsperson. Zudem kann es für die Fachpersonen schwierig sein, des Lernpotenzial einzuschätzen, da sie unterschiedliche Vorstellungen über hemmende und förderliche Strategien haben. Hier gilt es, die Bewertungskriterien möglichst eindeutig zu operationalisieren (Till & Winkes, 2026). Verfahren des Dynamic Assessments benötigen ausserdem mehr Interaktion, flexible Anpassungen sowie eine differenzierte Beobachtung der Lernprozesse und damit mehr Zeit.
Fazit
Das Dynamic Assessment erweitert die diagnostischen Möglichkeiten insbesondere bei Kindern im frühen Spracherwerb, mit Mehrsprachigkeit oder komplexen sprachlichen Entwicklungsverläufen. Erfahrene Fachpersonen können so die Stärken und Lernmöglichkeiten besser erkennen. Dadurch können sie die Therapie oder Förderung gezielter planen als mit herkömmlichen Tests. Gleichzeitig müssen Fachpersonen beim Einsatz des Dynamic Assessment flexibel vorgehen und die einzelnen Schritte systematisch und nachvollziehbar durchführen. Deshalb erscheint es sinnvoll, bestehende diagnostische Verfahren durch einzelne Elemente des Dynamic Assessment zu ergänzen, um sie leichter im Alltag einsetzen zu können. So können Lernprozesse und Unterstützungsbedarfe berücksichtigt werden, ohne auf etablierte diagnostische Verfahren verzichten zu müssen.
Dr. rer. biol. hum. Britta Massie Professorin für Sprachförderung und Sprachdidaktik in heterogenen Lerngruppen (in Stellenteilung) Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik |
Literatur
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Eine gestufte Hilfenhierarchie bezeichnet ein pädagogisches Vorgehen, bei dem Unterstützung systematisch und abgestuft angeboten wird. Ziel ist es, einem Kind oder einer lernenden Person genau so viel Hilfe zu geben wie nötig, aber so wenig wie möglich, damit eigenständiges Handeln und Lernen gefördert werden. ↑