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au numéro Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik

Politische Teilhabe von FINTA* mit Behinderungen stärken

Ein Mentoring-Projekt von Agile

Nicole Odermatt und Claudia Schuwey

Zusammenfassung
FINTA* mit Behinderungen erfahren Mehrfachdiskriminierung und sind in der Politik kaum vertreten. Gleichzeitig fehlen an der Schnittstelle von Gender, Behinderung und politischer Teilhabe passende Förderangebote. Deshalb hat Agile im Frühsommer 2026 ein Pilotprojekt mit Peer-Mentoring sowie Kurs- und Austauschformaten gestartet. Der Beitrag zeigt, welche Kompetenzen und Zugänge durch das Projekt gestärkt werden und wie Barrierefreiheit und Offenheit in der Projektgestaltung zusammenspielen. Zudem wird deutlich, dass gezielte Förderung inklusiv sein kann.

Résumé
Les personnes FINTA* en situation de handicap sont confrontées à des discriminations multidimensionnelles et restent sous-représentées en politique. En parallèle, les offres de soutien à l’intersection du genre, du handicap et de la participation politique sont rares. C’est pourquoi Agile a lancé, au début de l’été 2026, un projet pilote combinant mentorat entre paires, cours autodidactiques et ateliers en groupe. Cet article présente les compétences et les opportunités renforcées par le projet, ainsi que la manière dont l’accessibilité et l’ouverture ont été intégrées à sa conception. Il montre également qu’un soutien ciblé peut s’inscrire dans une démarche inclusive.

Keywords: Behinderung, Selbstvertretung, politische Teilhabe, Empowerment, Partizipation, Konvention, UNO, FINTA*, Frauen, Intersektionalität, Mehrfachdiskriminierung / handicap, autoreprésentation, participation politique, empowerment, participation, convention, ONU, FINTA*, femmes, intersectionnalité, discrimination multidimensionnelle

DOI: https://doi.org/10.57161/z2026-07-04

Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 32, 07/2026

Creative Common BY

Politische Teilhabe von FINTA*[1] mit Behinderungen

Politische Teilhabe bedeutet, an politischen Prozessen mitzuwirken, sie mitzugestalten und mitzubestimmen. Sie hat viele Gesichter. Wer politisch mitbestimmen möchte, kann zum Beispiel wählen, abstimmen, einer Partei beitreten, kandidieren, eine Petition einreichen, an einer Vernehmlassung teilnehmen, Politiker:innen von einem Anliegen überzeugen, sich in einer Selbstvertretungsorganisation engagieren oder sich in den sozialen Medien politisch äussern. Je nach Art der politischen Teilhabe sind Zugang zu Ressourcen, Räumen, Anerkennung und Sichtbarkeit notwendig, um mitgestalten zu können.

Gerade für Menschen mit Behinderungen hängt wirksame Mitbestimmung davon ab, ob politische Prozesse barrierefrei sind und ob es unterstützende Strukturen gibt, die eine aktive Beteiligung ermöglichen (Habegger & Mündlein, 2025; Hedderich et al., 2021).

Allerdings sind Menschen mit Behinderungen beim Zugang zu politischer Bildung und Teilhabe grundsätzlich benachteiligt. Viele besuchen als Kind eine Sonderschule oder werden in Sonderstrukturen verwiesen. Dadurch fehlt ihnen oft der Zugang zu inklusiven Bildungs-, Freizeit- und Beteiligungsräumen. Hinzu kommt, dass Therapien, medizinische Behandlungen und administrative Verfahren häufig viel Zeit und Energie beanspruchen. Für politisches Engagement bleibt wenig Raum.

Für FINTA* mit Behinderungen verschärft sich die Situation durch Mehrfachdiskriminierung, da sie neben Ableismus auch von Sexismus betroffen sein können. «Ableismus ist ein komplexes System von Vorurteilen und Diskriminierung gegenüber Menschen mit Behinderungen» (Agile, o. J.). Sexismus bedeutet hingegen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts (Dorsch Lexikon der Psychologie, o. J.). Studien und Berichte zeigen, dass FINTA* mit Behinderungen häufiger Gewalt erfahren und durch strukturelle Hindernisse im Bildungs- und Arbeitskontext sowie in gesundheitlichen und reproduktiven Fragen benachteiligt sind. Und dies, obwohl rechtliche Schutzbestimmungen bestehen (Avanti donne & EBGB, 2016; Manfredi & Zimmermann, 2016; UNO‑Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, 2022). Gleichzeitig stossen viele FINTA* mit Behinderungen auf weitere Hürden: schwer zugängliche Informationen über politische Prozesse, wenig Einblick in informelle Abläufe – etwa unausgesprochene Regeln, persönliche Kontakte oder Hinweise auf Beteiligungsmöglichkeiten – oder begrenzte Möglichkeiten, politisches Auftreten, Argumentieren und Debattieren in einem barrierearmen Rahmen zu erproben. In politischen Strukturen sind sie daher nach wie vor wenig sichtbar. Auch im Nationalrat bleibt die politische Vertretung von Menschen mit Behinderungen begrenzt: So gibt es beispielsweise erst seit 2023 drei Nationalräte mit Behinderungen. Eine entsprechende sichtbare Vertretung von FINTA* mit Behinderungen fehlt bislang.[2]

Die aktive politische Teilhabe von FINTA* mit Behinderungen ist jedoch nicht nur ein demokratisches Gebot, sondern auch ein Gewinn für die Gesellschaft: FINTA* bringen Perspektiven und Erfahrungswissen ein, die in politischen Entscheidungen oft fehlen. Beispiele hierfür sind Care-Arbeit, Körpernormen, Zugänglichkeit oder Gewaltprävention. Die Teilhabe von FINTA* mit Behinderungen führt somit zu fundierteren und lebensnäheren politischen und sozialen Entscheidungen. Da sie selbst oft ausgeschlossen werden, entwickeln FINTA* mit Behinderungen häufig inklusive und barrierearme Praktiken. Dazu gehören Beteiligungsformate, die respektvolle Anrede, Schutz vor abwertendem Verhalten, zugängliche Informationen, Pausen und verschiedene Formen der Mitwirkung von Anfang an mitdenken. Diese Ansätze wirken über ihre eigene Lebensrealität hinaus und kommen der gesamten Gesellschaft zugute.

Um diese politische Teilhabe zu fördern, hat Agile[3] ein Pilotprojekt gestartet, das im Folgenden vorgestellt wird. Im Zentrum dieses Projekts steht Mentoring als bewährtes Instrument, um Kompetenzen, Wissen und Netzwerke zu stärken. Mentoring bezeichnet eine strukturierte Beziehung, in der eine erfahrene Person (Mentor:in) eine andere Person (Mentee) individuell begleitet, berät und stärkt. Das Ziel dabei ist, Kompetenzen, Selbstvertrauen und Teilhabe zu fördern. Mentoring-Programme schaffen insbesondere dann wirksame Lern- und Entwicklungsräume, wenn formale Bildungsangebote Menschen systematisch verfehlen. Für Menschen mit Behinderungen kann Mentoring den Zugang zu informellem Wissen über politische Abläufe, zu Netzwerken sowie zu Vorbildern erleichtern und so politische Handlungskompetenzen gezielt stärken (Hedderich et al., 2021; Weißeno & Landwehr, 2018).

In der Schweiz gibt es einzelne Mentoring-Angebote für Menschen mit Behinderungen. Diese fokussieren jedoch andere Lebensbereiche oder andere Zielgruppen. Mentoring-Programme für Frauen berücksichtigen Behinderung und Barrieren hingegen selten. An der Schnittstelle von Gender, Behinderung und politischer Teilhabe bestehen daher deutliche Angebotslücken. Daraus ergibt sich ein klarer Bedarf für ein Projekt, das die politische Teilhabe von FINTA* mit Behinderungen stärkt. Darum hat Agile im Frühsommer 2026 ein Pilotprojekt gestartet.[4]

Das Pilotprojekt von Agile

Zielgruppen und Rollen

Die primäre Zielgruppe sind FINTA* mit unterschiedlichen Behinderungen, die sich politisch engagieren möchten oder bereits politisch aktiv sind und ihre Handlungsmöglichkeiten erweitern wollen. Die Mentor:innen (sekundäre Zielgruppe) sind ebenfalls FINTA* mit Behinderungen, die über Erfahrungen in politischen Kontexten verfügen und ihr Wissen, ihre Strategien und ihre Kontakte weitergeben möchten. Eine Mentorin und eine Mentee bilden beispielsweise jeweils ein Mentoring-Tandem.

Das Mentoring basiert auf dem Peer-Ansatz. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Erfahrungen, gegenseitige Unterstützung und eine Beziehung auf Augenhöhe. Mentor:innen und Mentees übernehmen dabei unterschiedliche Rollen. Die Beziehung ist jedoch nicht hierarchisch im Sinne von Belehrung oder Bewertung, sondern beruht auf Respekt, Vertrauen und Empowerment. Beide Seiten bringen Wissen und Erfahrungen ein und lernen voneinander.

Der Peer-Ansatz folgt dem Empowerment-Verständnis. Demzufolge werden Menschen durch den Zugang zu Ressourcen, den Aufbau von Kompetenzen und die Stärkung der Selbstwirksamkeit befähigt, ihre Interessen selbstbestimmt zu vertreten. Empowerment gilt als zentrale Voraussetzung politischer Teilhabe marginalisierter Gruppen und zielt darauf ab, Vertrauen in die eigene Wirksamkeit sowie die kollektive Handlungsfähigkeit zu fördern (BMZ, o. J.; Weißeno & Landwehr, 2018).

Wichtig ist jedoch, dass Mentor:innen – im Unterschied zur informellen Peer-Unterstützung, die häufig ohne festgelegte Rollen auskommt – klar definierte Aufgaben übernehmen. Sie begleiten die Mentees, geben Impulse und teilen ihre Erfahrungen. Für ihre Arbeit werden sie bezahlt. Denn Menschen mit Behinderungen sollen ihre Erfahrungskompetenz nicht kostenlos weitergeben müssen.

Programmbestandteile

Das Projekt kombiniert drei Bausteine:

  1. Peer-Mentoring (mindestens fünf Treffen pro Tandem zwischen Juli 2026 und Oktober 2027)
  2. Selbstlernkurse (Theorie zu politischem System der Schweiz, Behindertenpolitik, Medien und Kommunikation)
  3. Workshops und Austauschformate (Networking und Interessenvertretung, Argumentieren und Debattieren, Medien und Kommunikation, Schreibtraining).

Im Fokus stehen typische Ressourcenlücken, die politische Teilhabe erschweren. Hierzu gehören ein mangelnder Zugang zu verständlichen Informationen, geringe Erfahrungen im politischen «Handwerk» (Argumentieren, Debattieren, öffentliche Kommunikation) sowie begrenzte Möglichkeiten zum Aufbau tragfähiger Netzwerke.

Ziele des Projekts

Zu den übergeordneten Zielen (Impacts) gehören das Empowerment von FINTA* mit Behinderungen, ihre gesellschaftliche Mitbestimmung und ihre Sichtbarkeit auf allen Ebenen – etwa in Gemeinden und Kantonen, auf nationaler Ebene, in Verbänden, Selbstvertretungsorganisationen, Medien und öffentlichen Debatten. Unter anderem sollen mehr Ansprechpersonen für Politik, Verwaltung und Organisationen zur Verfügung stehen. Diese sollen den Einbezug von FINTA* mit Behinderungen in die Entwicklung von politischen Programmen und rechtlichen Grundlagen unterstützen. Zudem sollen sie die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention begleiten und überwachen.

Konkret sollen die Mentees ihr politisches Wissen und ihre kommunikativen Handlungskompetenzen erweitern, ihr Selbstvertrauen in die eigene Wirksamkeit stärken, Netzwerke ausbauen und sich politisch engagieren können. Studien zur politischen Kompetenzentwicklung zeigen, dass nicht allein Wissen, sondern insbesondere ein positives Selbstkonzept politischer Kompetenzen entscheidend dafür ist, ob sich Menschen politisch engagieren. Selbstwirksamkeitsüberzeugungen, politisches Selbstvertrauen und wahrgenommene Handlungsfähigkeit beeinflussen die tatsächliche Beteiligung (Dorsch Lexikon der Psychologie, o. J.; Weißeno & Landwehr, 2018).

Auch die Mentor:innen sollen dazulernen, indem sie ihre Rolle reflektieren, sich in Intervisionen mit anderen Mentor:innen austauschen, Kompetenzen in inklusiver Begleitung aufbauen und neue Impulse und Perspektiven erhalten.

Barrierefreiheit und Offenheit als Grundlage

Das Projekt betrachtet Barrierefreiheit als Voraussetzung für politische Partizipation und als institutionelle Verantwortung. Zugleich werden die Teilnehmenden aktiv einbezogen, damit individuelle Zugangsbedarfe frühzeitig erkannt und passende Lösungen gemeinsam entwickelt werden können. Dieses Verständnis entspricht dem menschenrechtlichen Ansatz der Behindertenrechtskonvention. Demnach soll Teilhabe nicht durch individuelle Anpassungsleistungen, sondern durch zugängliche Strukturen ermöglicht werden (BRK; United Nations Committee on the Rights of Persons with Disabilities, 2018).

Von Beginn an werden barrierearme Kommunikation, zugängliche digitale Formate, bedarfsgerechte Unterstützung wie Verdolmetschung sowie flexible Lernwege eingeplant. Gleichzeitig werden die Teilnehmenden eingeladen, darüber hinaus eigene Zugangsbedarfe zu benennen, damit die vorgesehenen Strukturen überprüft und bei Bedarf angepasst werden können. Auch die inhaltliche Ausrichtung folgt einem menschenrechtlichen Verständnis von Behinderung: Teilhabe zu ermöglichen, ist keine freiwillige Zusatzleistung, sondern eine staatliche beziehungsweise institutionelle Verpflichtung.

Ausblick: Wirkung, Evaluation und Multiplikation

Das Programm begann für die Mentees im Juni 2026 und endet im November 2027. Das Pilotprojekt wird laufend intern sowie am Ende extern evaluiert. Die externe Evaluation dient somit zugleich der Wirkungs- und der Qualitätsüberprüfung im Rahmen der Projektförderung durch das EBGB.

Agile erhofft sich von dem Projekt einen Multiplikationseffekt. So sollen auch andere Organisationen oder Personen die Erkenntnisse und die erarbeiteten Projektgrundlagen nutzen können. Ausserdem sollen Mentees, die das Projekt erfolgreich abgeschlossen haben, bei Interesse später selbst als Mentor:innen aktiv werden und ihre Erfahrungen sowie die Impulse aus dem Projekt weitergeben.

Zielgruppenspezifische Angebote wirken auf den ersten Blick exklusiv. Sie können jedoch ein Baustein inklusiver Strategien sein. Denn Inklusion entsteht nicht allein durch offene Strukturen, sondern auch dadurch, dass strukturelle Ungleichheiten aktiv bearbeitet werden. Ein barrierearmer Lern- und Reflexionsraum kann dazu beitragen, dass Teilnehmende Erfahrungen austauschen, Barrieren benennen und Handlungsstrategien entwickeln, ohne sich ständig erklären oder rechtfertigen zu müssen.

Der Ansatz von Agile versteht sich deshalb komplementär: Er schafft spezifische Zugänge, damit FINTA* mit Behinderungen ihre Perspektiven häufiger und wirksamer ins bestehende politische System einbringen können – etwa in Gremien, Verbänden, Parteien, Kampagnen oder öffentlichen Debatten.

Damit leistet das Projekt zugleich einen Beitrag zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention. Die Vertragsstaaten verpflichten sich mit Artikel 6 und 29 ausdrücklich dazu, die Entwicklung, Förderung und das Empowerment von Frauen mit Behinderungen durch geeignete Massnahmen sicherzustellen und ihre gleichberechtigte politische Teilhabe zu gewährleisten (United Nations, 2016; 2018).

Was Fachpersonen mitnehmen können

Wie können Fachpersonen aus den Bereichen Bildung, Beratung und Verwaltung politische Teilhabe praktisch fördern? Aus der Theorie und bisherigen Studien lassen sich folgende Punkte ableiten:

  1. Kompetenzen entstehen in Übungsräumen. Politische Fähigkeiten entwickeln sich dann, wenn Menschen Dinge ausprobieren, Rückmeldungen erhalten und Erfolge erleben. Das spricht für didaktisch gestaltete Settings, auch ausserhalb klassischer politischer Bildung.
  2. Zugänge sind oft informell. Netzwerke, Rollenvorbilder und implizites Wissen über Abläufe sind entscheidend. Mentoring kann diese Zugänge systematisieren, ohne die Selbstbestimmung zu unterlaufen.
  3. Inklusion muss Mehrfachdiskriminierung mitdenken. Wenn Mehrfachdiskriminierung nicht berücksichtigt wird, können bestehende Ausschlüsse unbeabsichtigt fortgeschrieben werden. Zielgruppenspezifische Angebote können hingegen Inklusion stärken, wenn sie Zugänge zu politischen Strukturen eröffnen und zugleich darauf hinwirken, diese Strukturen barriereärmer zu gestalten.

Nicole Odermatt
Co-Projektleiterin

Kommunikationsspezialistin

Agile, Bern

nicole.odermatt@agile.ch

Claudia Schuwey
Co-Projektleiterin

Verantwortliche Sozialpolitik

Agile, Bern

claudia.schuwey@agile.ch

Literatur

Agile (o. J.). Ableismus. https://agile.ch/unsere-themen/ableismus/ [Zugriff: 19.08.2026]

Avanti donne & Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB) (2016). Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen: Frauen. Eidgenössisches Departement des Innern (EDI). https://www.netzwerkavanti.ch/media/nvlb03og/gleichstellung_vonfrauenmitbehinderungen.pdf

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (o. J.). Empowerment. https://www.bmz.de/de/service/lexikon/empowerment-14282 [Zugriff: 19.08.2026]

Dorsch Lexikon der Psychologie (o. J.). Selbstkonzept eigener politischer Kompetenzen. Hogrefe. https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/selbstkonzept-eigener-politischer-kompetenzen [Zugriff: 19.08.2026]

Dorsch Lexikon der Psychologie (o. J.). Sexismus. Hogrefe. https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/sexismus [Zugriff: 19.08.2026]

Habegger, J. & Mündlein, T. (2025). Politische Teilhabe – auch Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung können mitbestimmen. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 31 (7), 9–14. https://doi.org/10.57161/z2025-07-02

Hedderich, I., Spiess, C., Zanardini, M., Fantoni, A., Hocaoglu, M., Conca, V. & Naguib, T. (2021). Disabled in Politics: Eine qualitative Untersuchung und juristische Beurteilung zur Situation von Politiker:innen mit Behinderung in der Schweiz. Universität Zürich & Verein Tatkraft. https://www.tatkraft.org/wp-content/uploads/2022/11/Disabled_in_Politics_Forschungsbericht_final.pdf

Manfredi, O. & Zimmermann, H. (2016). Frauen mit Behinderung in Bildung und Arbeit – einen Steinwurf von der Gleichstellung entfernt? Verlag an der Reuss. https://www.netzwerkavanti.ch/media/nigj25u0/bildung-beruf-avanti-inhalt.pdf

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention, BRK) vom 13. Dezember 2006, durch die Schweiz ratifiziert am 15. April 2014, in Kraft seit dem 15. Mai 2014, SR 0.109.

United Nations (2016). General comment No. 3 (2016). Article 6: Women and girls with disabilities. https://www.refworld.org/legal/general/crpd/2016/en/112078

United Nations (2018). General comment No. 7 (2018) on the participation of persons with disabilities, including children with disabilities, through their representative organizations, in the implementation and monitoring of the Convention. https://docs.un.org/en/CRPD/C/GC/7

UNO-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (2022). Abschliessende Bemerkungen zum Initialstaatenbericht der Schweiz. Eidgenössisches Departement des Innern (EDI). https://www.ebgb.admin.ch/dam/de/sd-web/i4f1KwhX0mv8/CRPD%20Abschliessende%20Bemerkungen%20%20zum%20Initialstaatenbericht%20der%20Schweiz.pdf

Weißeno, G. & Landwehr, B. (2018). Selbstkonzept, politische Unterstützung und politisches Wissen: Ergebnisse einer Studie. In L. Möllers & S. Manzel (Hrsg.), Populismus und politische Bildung (S. 152–160). Wochenschau Verlag. https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/62791/ssoar-2018-weieno_et_al-Selbstkonzept_politische_Unterstutzung_und_politisches.pdf?sequence=1 [Zugriff: 19.08.2026]

  1. FINTA* bedeutet Frauen, inter-, nichtbinäre, trans- und agender Personen. Der Stern steht für weitere Geschlechtsidentitäten ausserhalb der Kategorien männlich und weiblich.

  2. Bei diesem Beispiel geht es um die Personen, die öffentlich als Menschen mit Behinderungen gelten.

  3. Agile ist der Schweizer Dachverband der Selbsthilfe- und Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Behinderungen.

  4. Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB), die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG) und die Ernst Göhner Stiftung (EGS) unterstützen das Projekt finanziell.

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