Tiergestützte Interventionen in der Heil- und Sonderpädagogik

Chancen für psychische Gesundheit, Lernen und Teilhabe

Yvonne Scherrer und Priska Hagmann-von Arx

Zusammenfassung
Tiergestützte Interventionen gewinnen im schulischen Kontext zunehmend an Bedeutung, gerade auch in der Heil- und Sonderpädagogik. Empirische Befunde weisen auf vielfältige Wirkungen hin: Biologisch durch eine verbesserte Stressregulation, psychisch durch eine gesteigerte Lernmotivation und kognitive Leistungsfähigkeit sowie sozial durch erhöhte Kooperation und Interaktion. Positive Effekte zeigen sich auch bei Kindern und Jugendlichen mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen. Gleichzeitig bestehen Herausforderungen hinsichtlich Evidenzlage, Qualitätssicherung, schulrechtlicher Rahmenbedingungen und Tierwohl.

Résumé
La thérapie assistée par l’animal prend de plus en plus d’importance dans le contexte scolaire, particulièrement en pédagogie spécialisée. Les résultats empiriques indiquent des effets multiples : sur le plan biologique, par une meilleure régulation du stress ; sur le plan psychologique, par une motivation d’apprentissage et des performances cognitives accrues ; et sur le plan social, par une coopération et une interaction renforcée. Des effets positifs sont également observés chez les enfants et les jeunes ayant des besoins éducatifs particuliers. En parallèle, des défis subsistent en matière de preuves scientifiques, d’assurance qualité, de cadre juridique scolaire et de bienêtre animal.

Keywords: tiergestützte Pädagogik, psychische Gesundheit, Lernen, Partizipation, Kooperation, Tierwohl / zoothérapie, santé mentale, acquisition de connaissances, participation, coopération, bienêtre animal

DOI: https://doi.org/10.57161/z2026-03-07

Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 32, 03/2026

Creative Common BY

Einleitung

Der Einsatz von Tieren in heil- und sonderpädagogischen Kontexten zeigt sich häufig in unscheinbaren Alltagssituationen: Ein Hund begleitet aufmerksam ein Lesetandem, ein Pferd wird im therapeutischen Setting zur Förderung der Körperwahrnehmung eingesetzt und Kleintiere fungieren als niederschwellige Interaktionspartner. Hinter diesen alltäglichen Beobachtungen steht ein wachsendes, international verankertes Handlungsfeld. Tiergestützte Interventionen gelten heute als relevante Ressource für Prävention, Unterstützung und Teilhabe – auch in der Heil- und Sonderpädagogik, in der die Förderung kognitiver, emotionaler, sozialer und körperlicher Entwicklung oft besondere Wege verlangt. Zugleich stellt dieses Feld hohe Anforderungen an Professionalität, Evidenzbasierung und ethische Sorgfalt.

Der folgende Beitrag beleuchtet zentrale Begriffe, Rahmenbedingungen und Wirkmechanismen tiergestützter Interventionen und diskutiert deren spezifische Relevanz für Kinder und Jugendliche mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen.

Begriffe, Standards und Qualitätssicherung

Die Internationale Vereinigung für Mensch-Tier-Interaktionen (IAHAIO) fasst tiergestützte Interventionen (TGI) seit dem Jahr 2024 unter dem Begriff Animal-Assisted Services (ASS) zusammen. Da offizielle Übersetzungen noch fehlen, sprechen wir in diesem Beitrag weiterhin von TGI. TGI sind zielgerichtete, strukturierte Massnahmen, die Tiere bewusst in die Gesundheitsfürsorge und die Förderung des Wohlbefindens integrieren, insbesondere in pädagogischen und sozialen Kontexten. Fachpersonen setzen TGI in verschiedenen Formaten ein: etwa als tiergestützte Pädagogik, tiergestützte Therapie, tiergestützte Aktivitäten und tiergestütztes Coaching (Beetz, 2021).

In der Schweiz gibt es derzeit keine verbindlichen, bundesrechtlich verankerten Richtlinien zu TGI (VSHS, 2020). Vielmehr sind TGI durch eine mehrheitlich dezentrale, fachspezifische und teilweise freiwillige Regelung geprägt. Dennoch formulieren verschiedene Organisationen empirisch gestützte Empfehlungen – insbesondere die Schweizerische Gesellschaft für Tiergestützte Intervention sowie, im Bereich hundegestützte Pädagogik, der Verein Schulhunde Schweiz (VSHS). Diese orientieren sich an den Richtlinien der IAHAIO-Deklaration und an den Standards für Aus- und Weiterbildungen der International and European Societies for Animal Assisted Therapy (ISAAT/ESAAT).

Wirkmechanismen tiergestützter Interventionen

Empirische Studien belegen, dass der Kontakt mit Tieren auf verschiedenen Ebenen positive Wirkungen auf die psychische Gesundheit sowie auf Lernen und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen haben kann. TGI ersetzen keine professionelle psychologische Unterstützung, sondern ergänzen diese als Bestandteil eines breiten Präventionsrahmens (Heier & Liese-Evers, 2021).

Überdies zeigt die Forschung, dass auch Lehrpersonen durch TGI merklich entlastet werden können, insbesondere im Hinblick auf Stressreduktion, emotionale Regulierung und erhöhte Arbeitszufriedenheit (Meixner & Kotrschal, 2022).

Eingesetzte Tierarten

In TGI kommen verschiedene Tierarten zum Einsatz, wobei Hunde am häufigsten vertreten sind. Ihre Trainierbarkeit und Sozialverträglichkeit machen sie besonders geeignet (Meints et al., 2022). Pferde werden vor allem im therapeutischen Reiten eingesetzt und unterstützen Motorik, Selbstwert und soziale Kompetenzen (Gabriels et al., 2015). Kleintiere wie Meerschweinchen oder Kaninchen fördern Verantwortungsübernahme und Empathie (Krsková et al., 2010). Katzen sowie weitere Tierarten wie Fische, Vögel oder Nutztiere werden deutlich seltener eingesetzt. Sie können beruhigende Lernumgebungen schaffen und naturpädagogische Erfahrungen ermöglichen (Gee et al., 2019; Zhi et al., 2020). Ihr Einsatz ist jedoch bisher kaum systematisch untersucht.

Tiergestützte Interventionen in der Heil- und Sonderpädagogik

Auch für Kinder und Jugendliche mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen belegt die Forschung die Vorteile eines tiergestützten Zugangs. Im Folgenden werden ausgewählte Förderbereiche näher betrachtet.

Autismus

TGI wirken sich positiv auf soziale Interaktion, emotionale Regulation und Sprachentwicklung bei Schüler:innen mit Autismus aus. Sie fördern die Kommunikation, reduzieren Stressreaktionen und erhöhen das allgemeine Interesse sowie die Motivation der Kinder und Jugendlichen, die Schule zu besuchen (Erbacher & Bördlein, 2026; Krsková et al., 2010).

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

Bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS haben TGI positive Effekte auf die Aufmerksamkeit, die Impulsivität, die Selbstregulation und die exekutiven Funktionen. Nach TGI-Sitzungen können sich die Kinder und Jugendlichen signifikant besser konzentrieren und verhalten sich weniger hyperaktiv. Darüber hinaus fördert der regelmässige Kontakt zu Tieren die Frequenz und Qualität sozialer Interaktionen und stärkt sowohl die emotionale Stabilität als auch das Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendlichen mit ADHS (Aviv, 2025; Schuck et al., 2018).

Lernschwierigkeiten

TGI unterstützen Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten, insbesondere wenn Angst ein behindernder Faktor ist. Die Präsenz von Tieren – meist Hunden – erhöht die Lernmotivation und reduziert herausfordernde Verhaltensweisen, wie beispielsweise Aggression (Wintermantel & Grove, 2022).

In der Leseförderung zeigen sich TGI als wirksam, indem sie Leseangst reduzieren, die Motivation steigern und das Selbstwertgefühl stärken (Corallo et al., 2023). Kinder und Jugendliche entwickeln durch den Kontakt zu Hunden mehr Freude am Lesen und treten selbständiger auf (Pollmanns & Kabel, 2023).

Angst- und Traumafolgestörungen

TGI spielen insbesondere in therapeutischen Kontexten eine unterstützende Rolle bei der Förderung der emotionalen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Angststörungen (Wu & Wei, 2023) sowie mit traumatischen Erfahrungen (Hediger et al., 2021). Die Anwesenheit von Therapietieren – meist Hunden – reduziert Stressreaktionen und erhöht das Gefühl von Sicherheit. Tiere können zur emotionalen Selbstregulation beitragen, indem sie eine verlässliche Beziehung zum Menschen aufbauen und dadurch Sicherheit vermitteln. Zugleich können sie es erleichtern, dass Personen miteinander in Kontakt treten (O’Haire et al., 2015).

Körperliche Beeinträchtigungen

Studien zeigen, dass die Präsenz von Tieren bei Kindern und Jugendlichen mit körperlichen Einschränkungen dazu führt, dass Gefühle und Körperempfindungen stärker ausgedrückt werden und Interaktionen spontaner sind. Ebenso stärken Tiere die Autonomie und das Selbstvertrauen (Lobato Rincón et al., 2021). Beobachtet wurde auch eine Steigerung der motorischen Fähigkeiten (Heussen & Häusler, 2022).

Fazit zum Forschungsstand

Insgesamt zeichnen die Studien ein überwiegend positives Bild tiergestützter Interventionen und wie diese auf Kinder und Jugendliche mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen wirken. Kritisch ist jedoch anzumerken, dass die Qualität der vorliegenden Forschung heterogen ist. Viele Studien basieren auf kleinen Stichproben und weisen methodologische Schwächen sowie Einschränkungen auf (López-Cepero, 2020).

Implementierung im schulischen Kontext

Während die Bedeutsamkeit schulischer Präventionsansätze für die Gesundheitsförderung unbestritten ist (Gesundheitsförderung Schweiz, 2024), setzen viele Schulen und soziale Institutionen TGI weiterhin heterogen und oft wenig strukturiert ein. Dies kann zu unklaren Erwartungen, reduzierten Effekten und potenziell negativen Auswirkungen für die beteiligten Schüler:innen und die Tiere führen (Wohlfarth et al., 2013). Vor diesem Hintergrund erscheint eine weitergehende Standardisierung und Systematisierung von TGI notwendig. Für die konkrete Implementierung ist zudem zentral, dass strukturierte, evidenzbasierte Protokolle erarbeitet und eingehalten werden (Peralta & Fine, 2021).

Tierwohl und Ethik

Ebenso wichtig ist es, sicherzustellen, dass ethische und praktische Rahmenbedingungen eingehalten werden. Das Wohl der eingesetzten Tiere muss vorrangig sein. Tiergerechte Einsatzbedingungen, sorgfältige Planung und Umsetzung, fachkundig geschultes Personal sowie die Einhaltung der Schweizer Tierschutzgesetze sind unerlässlich (Glenk & Foltin, 2021).

Darüber hinaus müssen spezifische Voraussetzungen geklärt beziehungsweise gewährleistet werden, etwa in den Bereichen Hygiene, Tierallergien, Zoonosen[1], Unfallprävention und rechtliche Grundvoraussetzungen (Schäfer et al., 2023). Ein solch sorgfältiges Vorgehen stellt sicher, dass TGI wirksam und für alle Beteiligten sicher konzipiert sind (Brelsford et al., 2017).

Fazit

TGI bieten im heil- und sonderpädagogischen Kontext einen vielversprechenden Ansatz zur Förderung psychischer Gesundheit, Lernen und Teilhabe. Die hier vorgestellte empirische Evidenz ist vielversprechend, erfordert aber dringend robustere Studien. Für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Implementierung sind Qualitätsstandards, die Sicherstellung des Tierwohls sowie eine Klärung der schulrechtlichen Rahmenbedingungen unverzichtbar.

Dr. phil. Yvonne Scherrer
Senior Researcher in den Bereichen Inklusion und Lernen

Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik

yvonne.scherrer@hfh.ch

Prof. Dr. Priska Hagmann-von Arx
Professorin für Lernprozesse und Lernentwicklung unter erschwerten Bedingungen

Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik

priska.hagmann@hfh.ch

Literatur

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  1. Zoonosen sind Infektionskrankheiten, die zwischen Tier und Mensch übertragen werden können (BAG, 2026).